FONDATION KUBACH-WILMSEN

 

STEINSKULPTURENMUSEUM     STEINSKULPTURENPARK     BAD MÜNSTER AM STEIN

SteinKOKONs

Ausstellung zum 80. Geburtstag von Anna Kubach-Wilmsen

In der diesjährigen Sonderausstellung zeigt das Steinskulpturenmuseum in Bad Münster am Stein die neue Werkphase Steinkokons  2011 bis 2017 der Bildhauerin Anna Kubach-Wilmsen. Die Ausstellung umfasst 22  Werke, von kleinformatigen Skulpturen bis zu großen Freilichtskulpturen.

 

Zum Thema Steinkokons schreibt die Kunsthistorikerin Angela Nestler-Zapp: "Das Thema der Metamorphose ist ein wiederkehrendes Motiv im Werk von Kubach-Wilmsen, dem eine transzendentale Dimension innewohnt. Sowohl die Säulenpuppen, als auch die Kokons symbolisieren Stadien der Transformation, an deren Ende die Befreiung aus der starren Hülle und die Entfaltung in eine neue Form des Lebens stehen.“

 

 

 

MARINACE VERDE

Ein neuer Film von Uli Holzhausen zur Entstehung von Anna Kubach-Wilmsens neuestem Werk

Der Steinkokon VERDE MARINACE (grünes Flussbett der Steine) kommt aus Brasilien und wurde von der Bildhauerin Anna Kubach-Wilmsen in Bad Münster am Stein geschaffen.

 

 

 

MAX-SLEVOGT-MeDAILLE FÜR Anna Kubach-Wilmsen

Feierstunde im Steinskulpturenmuseum

Anna Kubach-Wilmsen wurde die Max-Slevogt-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz für ihr herausragendes Werk verliehen. Die Max-Slevogt-Medaille zeichnet Künstlerinnen und Künstler des Landes Rheinland-Pfalz für ihre besonderen Verdienste um die Bildenden Künste für das Land und die hier lebenden Menschen aus.

 

Anna Kubach-Wilmsens sehr persönlich gehaltene Dankesrede finden Sie hier zum Download

 

 

Anna Kubach-Wilmsen und Kultusminister Prof. Dr. Konrad Wolf bei der Überreichung der Max-Slevogt-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz

 

Capella 2017

Hommage an die Re-Formation

Ein Projekt von Anna Kubach-Wilmsen anlässlich des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2017

 

Im bayrischen Wald in der Nähe von Passau entdeckte die Bildhauerin Anna Kubach-Wilmsen einen Monolithen mit den Maßen 320 x 300 x 180 cm. Sie war fasziniert von der Größe und der Schönheit des riesigen Findlings mit seiner versinterten Oberfläche, aber: Der Stein hatte einen Riss, der sein Volumen in zwei Teile gesprengt hatte.

 

       "There is a crack in every thing, that's how the light gets in."

 

Dieser Song von Leonard Cohen und der helle Doppelstern Capella am Nordhimmel begleiteten sie auf der Rückfahrt nach Hause. Ein irdischer Stein, gespalten, und ein kosmischer Stern mit zwei Brennpunkten wurden zum Schlüssel-Erlebnis für das Projekt Capella 2017, Hommage an die Re-Formation.

Anna Kubach-Wilmsen wird in diesem Frühjahr das Kunstwerk in  Ebernburg realisieren. Der zweiteilige, 30 Tonnen schwere Monolith wurde mit einem Tieflader vom Bayrischen Wald nach Ebernburg transportiert und  für die Bildhauer-Arbeit in aller Öffentlichkeit aufgerichtet.

 

In den kommenden Monaten können die Besucher die Bildhauerin am

Arbeitsplatz am Steinskulpturenmuseum besuchen -  in Sichtweite mit Rotenfels und der Ebernburg, die mit der Geschichte der Reformation eng verbunden ist. In der Burgkapelle und in der alten Wehrkirche von Ebernburg wurden die ersten protestantischen Gottesdienste in deutscher Sprache gefeiert mit Abendmahl in beiderlei Gestalten. Hier können die Besucher beobachten, wie die Skulptur entsteht, und so die Visualisierung der Idee zum LutherJahr ganz nah und authentisch erleben.

 

Das Konzept sieht vor, die beiden Teile des Granits noch weiter auseinanderzuziehen und durch die Öffnung des Volumens das Licht zu integrieren. Auf diese Weise wird eine offene Skulptur entstehen,  die sowohl im Raum steht, als auch Raum umschließt, Einblick und Durchblick gewährt. Die beiden Bruchstellen des  geöffneten Steins werden zu Gestaltungsflächen,  werden geglättet und poliert, so dass das eindringende Licht reflektiert wird. Diese Öffnung des Innenraums führt zu  einer aktiven Beteiligung des Betrachters, der sich beim Herumgehen um die Skulptur mit wechselnden Perspektiven konfrontiert sieht.

Im Laufe des Kultursommers wird so ein Werk entstehen,  welches  das Licht aufnimmt und trotz seiner Zweiteilung ein zusammengehöriges Ganzes ist - steinernes Symbol für die beiden Glaubensrichtungen der christlichen Kirche,  deren Trennung mit der Reformation ihren Anfang nahm.

 

Am Ende des Kultursommers wird das Werk Capella 2017, Hommage an die Re-Formation in einer Finissage der Öffentlichkeit vorgestellt und in Sichtweite der Ebernburg aufgestellt.

Ort:

Arbeitsplatz am Steinskulpturenmuseum

 

Werkstattgespräche mit Anna Kubach-Wilmsen:

jeweils am ersten Samstag im Monat

5. August, 15 Uhr

2. September, 15 Uhr

 

Werktäglich:

Arbeit der Bildhauerin Anna Kubach-Wilmsen am Stein

ANREISE MIT DEM AUTO

Die Zufahrt mit dem Auto zum Museum ist nicht möglich. Bitte benutzen Sie den Museumsparkplatz (Richtung Golfclub Nahetal) oder die öffentlichen Parkplätze entlang der Königsgartenstraße.

 

GPS-Koordinaten des Museumsparkplatzes

N 49°  48' 20"

O 7° 49' 40"

 

ANREISE MIT BUS UND BAHN

Den Skulpturenpark erreichen Sie vom Bahnhof Bad Kreuznach oder Bad Münster mit der Buslinie 201 alle 30 Minuten bis zur Haltestelle „Ebernburg Schule“ und von dort 10-15 Minuten Fußweg durch die Herrengartenstraße. Fahrpläne finden Sie unter www.rnn.info

 

 

 

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Museum befindet sich das Atelier und der Skulpturengarten des Künstlerpaares Kubach & Kropp.

 

Weitere Infos:

www.kubach-kropp.de

BESUCHER-INFORMATION

Steinskulpturenmuseum

Fondation Kubach-Wilmsen

Heilquelle

Postfach 1217

D-55583 Bad Münster am Stein

Ortsteil Ebernburg

Tel. +49 (0) 6708/2385

Fax +49 (0) 6708/1683

info@fondation-kubach-wilmsen.de

 

ÖFFNUNGSZEITEN

Steinskulpturenmuseum und Steinskulpturenpark

ab 15. April 2017

bis 22. Oktober 2017

Samstag, Sonntag und an Feiertagen

von 14 bis 17 Uhr

 

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

Sonntags 15 Uhr

 

 

 

EINTRITTSPREISE

Erwachsene: € 5,00

Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre):
€ 3,00

Kinder unter 6 Jahren: freier Eintritt

Öffentliche Führung am Sonntag: € 4,00

Familienticket: € 10,00

Führung (mit Voranmeldung,

ab 10 Personen): € 50,00 pro Gruppe

zzgl. reduziertem Eintritt € 4,00 pro Person

 

FÜHRUNGEN UND INFORMATION

Verkehrsverein Bad Münster a. St.

Berliner Straße 60

D-55583 Bad Münster am Stein

Tel: 06708/64 17 80

Fax: 06708/64 17 899

verkehrsverein@bad-muenster-am-stein.de

 

Gesundheit und Tourismus für

Bad Kreuznach GmbH

Kurhausstr. 22-24

55543 Bad Kreuznach

Tel: 0671/83 600-50

Fax: 0671/83 600-85

STIFTUNGSVORSTAND

Werner Severin (Vorsitzender)

Dr. Hans-Gert Dhonau

Anna Kubach-Wilmsen

Dr. Simone Philippi

GESCHÄFTSSTELLE

Werner Severin

Zum Neuhof 23

55545 Bad Kreuznach

Tel. 0671/33 0 70

mobil: 0160/47 13 176

severin@fondation-kubach-wilmsen.de

 

BANKVERBINDUNG

Sparkasse Rhein-Nahe

(560 501 80) 10 057 057

Für das Steinskulpturenmuseum konnten die Bildhauer Anna und Wolfgang Kubach-Wilmsen den weltbekannten Architekten Tadao Ando aus Osaka, Japan, gewinnen. Das 2010 eröffnete Gebäude ist das einzige zeitgenössische Steinskulpturenmuseum der Welt. In der Weinlandschaft des Nahetals mit Blick auf den Rotenfelsen, die Ebernburg, Norheim und den Rheingrafenstein hat es seinen Platz gefunden.

 

Die Stiftung von 65 Steinskulpturen der Steinbildhauer Anna Kubach-Wilmsen und Wolfgang Kubach bilden den Grundstein des Museumsprojektes. 1998 gründeten sie die Fondation Kubach-Wilmsen als gemeinnützige Stiftung zur Realisierung dieses Projekts und stellten rund 15.000 Quadratmeter Gelände für den Skulpturenpark zur Verfügung. Tadao Andos Entwurf für das Museumsgebäude baut auf einer historischen Fachwerkscheune aus dem 18. Jahrhundert auf und umgibt sie mit zwei Museumshöfen.

 

Anna Kubach-Wilmsen und Wolfgang Kubach arbeiteten seit 1968 als Steinbildhauer zusammen. Sie haben Großskulpturen im In- und Ausland realisiert und an vielen internationalen Steinbildhauer-Symposien teilgenommen. Ihre Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen von Japan bis USA gezeigt.

 

Das künstlerische Gesamtwerk der Bildhauer Kubach-Wilmsen ist eine nunmehr 50-jährige Hommage an die Materie Stein als natürlich gewachsene Architektur des Erdplaneten. Ihr Oeuvre befasst sich bis heute ausschließlich mit dem Stein als Archetypus, und sie begreifen ihn als Relikt einer millionenjährigen Entstehungsgeschichte der Erde.